... der unabhängige Webhostingvergleich für Deutschland, Schweiz und Österreich
„Ich habe sämtliche Webhoster mit eigenen Projekten getestet”
ANBIETER DOMAINS SPEICHER TECHNIK PERFORMANCE KOSTEN
Tarif: SSD CMS Power Weitere Tarife
1 Domain
inklusive
(.de Domain)
200 GB
SSD
SSL
kostenlos
Let's encrypt
PHP
7.3
MySQL
unlimitiert
(SSD)
Server-Uptime
99,91 %
Time to First Byte
Ø 0,17 Sek
9,95 € / Monat
SetUp kostenlos
Tarif: Enthusiast
0
200 GB
SSD
SSL
kostenlos
1 x
PHP
7.4
MySQL
10 Datenbanken
Server-Uptime
99,22 %
Time to First Byte
Ø 0,54 Sek
9,99 € / Monat
Tarif: Multi XL Weitere Tarife
4 Domains
inklusive
(de. Domains)
150 GB
SSD
SSL
kostenlos
Let's encrypt
PHP
7.4
MySQL
50 Datenbanken
(SSD)
Server-Uptime
99,18 %
Time to First Byte
Ø 0,41 Sek
6,99 € / Monat
SetUp kostenlos
Tarif: Hosting
Basic
Weitere Tarife
5 Domains
inklusive
(diverse TLDs)
100 GB
SSL
1 x
kostenlos
PHP
7.4
MySQL
25 Datenbanken
(SSD)
Server-Uptime
98,79 %
Time to First Byte
Ø 0,45 Sek
8,00 € / Monat
Einmaliges Setup 10,- €
Tarif: Business Weitere Tarife
2 Domains
inklusive
(diverse TLD)
100 GB
SSL
1 x
kostenlos
PHP
7.4
MySQL
100 Datenbanken
(SSD)
Server-Uptime
99,68 %
Time to First Byte
Ø 0,33 Sek
8,00 € / Monat
Einmaliges Setup 15,00 €
Tarif: Medium Weitere Tarife
0
100 GB
SSL
1x
kostenlos

PHP
7.3
MySQL
10 Datenbanken
(SSD)
Server-Uptime
99,84 %
Time to First Byte
Ø 0,45 Sek
6,99 € / Monat
Setup kostenlos
Tarif: Performance
-Paket M
Weitere Tarife
2 Domains
inklusive
(diverse TLD)
80 GB
NVMe
SSL
kostenlos
Let's encrypt
PHP
7.4
MySQL
unlimitiert
(SSD)
Server-Uptime
99,48 %
Time to First Byte
Ø 0,26 Sek
8,90 € / Monat


Wer ist der beste Webhoster ?

Leider lässt sich das nicht eindeutig beantworten, es hängt von den Anforderungen des Webmasters ab.

Webmaster mit einem höheren Verständnis von der Funktionsweise eines Hosters, werden andere Anforderungen stellen, als Webmaster-Einsteiger.

Für Anfänger ist es erst mal nicht so wichtig, dass sie die maximale Performance aus einem Webhosting-Paket heraus holen. Für diese Zielgruppe ist es eher interessant, dass das Webhosting-Admin-Panel einfach zu bedienen und übersichtlich aufgebaut ist. Das der 1-Click-Prozess zur Software-Installation (z.B. WordPress) einfach gehalten ist. Und das ein kostenloses SSL-Zertifikat dabei ist. Außerdem, ob es ein automatisches Back-Up gibt.

Für erfahrene Webmaster zählen dagegen andere Features, die ein gutes Webhosting-Paket mitbringen sollte. Aber dazu später mehr.

Außerdem sollten sich Webhosting-Kunden fragen, ob sie ein Multi-Domain fähiges Hosting-Paket benötigen oder nur eine Domain hosten möchten. Danach lassen sich die Pakete grundsätzlich gut unterscheiden – auch preislich.

Erfahrene Webmaster

Folgende Dinge halte ich hier für relevant:

  • Externe Domains: kann ich bei dem Hosting-Paket Domains aufschalten, die ich bei einem anderen externen Registrar verwalte? Zum Beispiel indem ich die Nameserver des Hosters nutze oder eine IP-Weiterleitung mache.
  • SSL-Zertifkate: gibt es unbegrenzte Let’s encrypt-Zertifikate und können darüber hinaus für spezielle Anwendungsfälle auch dedizierte SSL-Zertifikate eingebunden werden?
  • SSH: Gibt es einen SSH-Zugang oder nur FTP-Zugänge?
  • Cronjobs: Sind Cronjobs möglich?
  • Datenbanken: Gibt es eine unbegrenzte Anzahl an Datenbanken, nur MySQL oder auch andere, Datenbank-Größe, Datenbank-Version (z.B. MySQL 8.0)?
  • Agenturen: Können Agenturen Unter-Accounts für Kunden einrichten?

Für Webhosting-Nerds

PHP: Welche PHP-Versionen werden unterstützt? Welche PHP-Konfigurationsmöglichkeiten bestehen und wie hoch sind die PHP-Limits (Memory, Upload Size und max. time)?

Für Speed-Junkies

Bestimmte Business-Modelle erfordern eine schnelle Webseite. Neben der Programmierung des Front- und Backends der Webseite spielt hier natürlich auch die Performance des Webhosting-Paketes eine entscheidende Rolle.

In der Kundenkommunikation werben Webhoster in der Regel mit technischen Features wie SSD-Laufwerken, RAM, Prozessoren, NGINX als Cache oder weiteren Aussagen. Aus Kundensicht – unter dem Strich – ist es aber irrelevant, wie die Infrastruktur des Hosters ausschaut. Wenn der Server, auf dem die eigene Seite liegt, mit zu vielen Kunden überlastet ist oder die Server-Konfiguration nicht optimal ist, dann stimmt die Performance trotzdem nicht.

Daher sind nicht entscheidend, ob es SSD und einen tollen Prozessor gibt, sondern ob die eigene Webseite schnell lädt oder nicht.

Problem dabei ist, dass man vor dem Abschluß nicht weiß, wie gut das Hosting-Paket performed. Um das näherungsweise herauszubekommen, haben wir bei jedem Hoster ein Testpaket gebucht und testen dort die Geschwindigkeit des Servers. In unserem Dauertest liegt webgo vor all-inkl und 1blu.

Testset-Up: Wir fragen seit 2017 jede Minute eine auf dem Testpaket installierte WordPress-Instanz an und werten aus, wie schnell die ersten Datenpakete gesendet werden (Time to First Byte). Hier geht es zu den Testergebnissen.

Unser Ranking

Für uns ist webgo derzeit der beste Hoster für fortgeschrittenere Anwender. Zum einen ist unser Testpaket das schnellste im Vergleich. Zum anderen gibt es viele technische Features, die verwaltet werden können. Dafür ist die Verwaltungsoberfläche von der UX leider nicht optimal und für Einsteiger vergleichsweise schwer zu durchschauen.

Weniger versierten Anwendern, empfehle ich goneo. Die Webpakete sind ebenfalls schnell und das Admin-Frontend ist übersichtlich und einfach zu bedienen. Hier habe ich ein Video, bei dem ich die Installation eines WordPress-Blogs inklusive SSL-Aktivierung zeige.

lll➤ Wie wird hier getestet?

Seit 2007 betreibe ich eigene Webprojekte. Darunter viele Blogs, die ich mit WordPress erstellt habe, aber auch komplexere Webprojekte, die auf JavaScript-Frameworks basieren und serverseitig Node.js benötigen.

Im Laufe der Jahre habe ich Webpakete bei allen hier unter „Deutschland“ gelisteten Hostern gebucht und kenne die Eigenarten der jeweiligen Angebote. Ich habe den Support sämtlicher Anbieter mehrfach via Telefon, Mail oder Chat konsultiert. Dabei habe ich fast durchgängig gute bis sehr gute Erfahrungen mit den Anbietern sammeln können. Richtig durchgefallen ist zum Glück keines der Angebote. Ansonsten hätte ich mein Webpaket dort gekündigt und es hier von meiner Liste entfernt.

In Deutschland teste ich derzeit die Shared Webhosting-Pakete von 11 Anbietern. Für die Tests habe ich bei jedem der Anbieter mindestens ein Webhosting-Paket gebucht und dort mindestens eine WordPress-Instanz installiert.

Fazit:

Uneingeschränkt empfehlen kann ich die Angebote von webgo und all-inkl. Beide überzeugen mit einer sehr guten Server-Performance. Auch die Preispolitik der beiden ist sehr fair. So können bei beiden Anbietern die gebuchten Webpakete 3 bzw. 6 Monate kostenfrei getestet werden. Zudem stehen SSL-Zertifikate von Let’s Encrypt in den meisten ihrer Pakete uneingeschränkt zur Verfügung.

Welches Paket sollte gewählt werden?

Letztendlich richtet sich das nach den individuellen Anforderungen. Die meisten Webhoster unterscheiden nach den Webserver-Ressourcen und danach, ob bestimmte Features kostenlos integriert sind. Die wichtigste Webserver-Ressource ist die Größe des Webspaces. Hier muss man sich fragen, wieviel Webspace benötige ich? Möchte ich z.B. einen Fotoblog betreiben, brauche ich mehr Webspace als eine Corporate Webseite.

Einige Webhoster limitieren in den teureren Paketen die Anzahl an Kunden auf dem Server. Je weniger Kunden, desto besser sollte die Performance sein. Diese Webhoster zeigen diese Limits offen und bewerben diese auch in Ihren Angeboten. Bei den meisten Webhostern aber gibt es bei den Hosting-Paketen keine Unterschiede in der Server-Zuordnung. Alle Kunden landen auf den selben Servern, egal welches Paket sie gewählt haben. Diese Hoster unterscheiden ihre Pakete in der Regel danach, wieviele Features sie in die Pakete inkludieren.

Bei unserem Tipp webgo werden die Kunden pro Server über die Paketgröße bestimmt. Bei dem von uns getesteten Paket „SSD CMS Power“ sind 12 Kunden auf dem gleichen Server. Im teuersten Paket „Power“ sind es nur noch 4 Kunden. In unserem Dauertest ist das getestete Paket „SSD CMS Power“ bereits das schnellste im Test. Wer dann wirklich noch mehr Power braucht, der kann zu den darüber positionierten Managed Servern greifen (Preisvergleich Managed Server).

Alle Pakete können entweder auf unserem webgo Erfahrungsbericht verglichen werden oder hier auf dem Webhoster-Vergleich über den Klick auf „weitere Tarife“ – zum Aufklappen der anderen Tarife.

Bei unserem anderen Tipp goneo sind die Server mit identischen Ressourcen ausgestattet. Im kleinsten Paket „Start“ kann nur ein Projekt gehostet werden, dafür ist es mit 2,99 € fast unschlagbar günstig. Ab dem Profi-Tarif sind die Pakete Multi-domain fähig.